Penetrationstests für KMU: IT-Sicherheit gezielt stärken
Warum Penetrationstests gerade für KMU entscheidend sind…
…Cyberangriffe auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nehmen rasant zu. Laut dem BSI-Lagebericht 2024 ist jedes zweite mittelständische Unternehmen in Deutschland mindestens einmal pro Jahr von einem sicherheitsrelevanten Vorfall betroffen – oft mit gravierenden Folgen wie Datenverlust, Betriebsunterbrechung oder Imageschaden.
Die Gründe liegen auf der Hand: Viele KMU verfügen nicht über ein voll ausgestattetes IT-Security-Team und setzen häufig auf veraltete Schutzmaßnahmen. Genau hier setzen Penetrationstests an. Sie simulieren reale Cyberangriffe und helfen Unternehmen, ihre Schwachstellen frühzeitig zu erkennen – bevor es ein echter Angreifer tut.
Was genau ist ein Penetrationstest?
Ein Penetrationstest – kurz Pentest – ist ein kontrollierter und abgestimmter Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Dabei versuchen Sicherheitsexperten, mit denselben Methoden wie echte Angreifer in Netzwerke, Systeme oder Anwendungen einzudringen. Ziel ist es, Schwachstellen zu identifizieren, Risiken zu bewerten und konkrete Maßnahmen zur Absicherung zu entwickeln.
Die Tests erfolgen entweder automatisiert oder manuell – wobei manuelle Tests in der Regel tiefgreifender und effektiver sind, da sie menschliche Kreativität und Erfahrung einbeziehen.
Welche Testverfahren gibt es – und welches passt zu meinem Unternehmen?
Black-Box-, White-Box- und Grey-Box-Tests
- Black-Box-Test: Der Pentester hat keinerlei Vorwissen. Diese Methode simuliert einen externen Angreifer ohne Insiderkenntnisse.
- White-Box-Test: Der Pentester erhält umfassende Systeminformationen. So lassen sich Sicherheitslücken besonders präzise identifizieren.
- Grey-Box-Test: Eine Kombination beider Verfahren, die den realistischen Fall eines Angriffs mit begrenztem Wissen abbildet – besonders geeignet für KMU.
Layer8: Der Mensch als Sicherheitsfaktor
Cyberkriminelle setzen längst nicht mehr nur auf technische Schwachstellen – oft ist der Einstiegspunkt ein unaufmerksamer Klick in einer Phishing-Mail oder ein gut getarnter Anruf, bei dem sich der Angreifer als IT-Support ausgibt. Genau hier setzt Layer8 von Allgeier CyRis an: Die Lösung zielt darauf ab, das Sicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken.
Im Rahmen gezielter Awareness-Maßnahmen und realitätsnaher Tests wird überprüft, wie wachsam Mitarbeitende in Alltagssituationen agieren:
Erkennen sie verdächtige E-Mails? Geben sie sensible Informationen am Telefon preis?
Die Ergebnisse liefern eine fundierte Einschätzung der Security Awareness im Unternehmen – und münden in individuelle, praxisnahe Schulungskonzepte. So entwickeln Ihre Teams ein besseres Gespür für Risiken und reagieren souverän auf reale Bedrohungen.
Red Teaming: Die realitätsnahe Angriffssimulation
Beim Red Teaming führen erfahrene Sicherheitsexperten einen umfassenden Angriff durch – ohne dass Ihre IT-Abteilung vorab informiert wird. Ziel ist es, Angriffswege aufzudecken, Reaktionszeiten zu testen und Lücken in bestehenden Abwehrmechanismen sichtbar zu machen.
Innentäter-Simulation: Wenn die Gefahr von innen droht
Nicht jeder Angriff kommt von außen. Bei einer Innentäter-Simulation erhalten die Tester die gleichen Rechte wie reguläre Mitarbeitende. So wird überprüft, wie leicht sich Zugriffsrechte erweitern lassen, ob interne Kontrollmechanismen funktionieren – und wie schnell Ihre IT auf verdächtige Aktivitäten reagiert.
Ein Praxisbeispiel: Bei einem Allgeier CyRis-Kunden aus der Logistikbranche stellte sich heraus, dass unzureichend geschützte Dateiablagen es ermöglichten, vertrauliche Informationen über Zulieferer und Kunden abzugreifen – ganz ohne Administratorrechte.
Wie läuft ein Penetrationstest ab? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ziele festlegen
Was soll getestet werden? Webanwendungen, Netzwerke, Mitarbeitersensibilität? - Testverfahren auswählen
Je nach Szenario ist ein Grey-Box- oder ein Red Teaming-Ansatz sinnvoll. - Scope und Spielregeln definieren
Welche Systeme dürfen angegriffen werden? Gibt es Zeiten, in denen kein Test erfolgen darf? - Durchführung des Tests
Die Sicherheitsexperten simulieren Angriffe und dokumentieren dabei jede Lücke. - Ergebnisanalyse und Maßnahmenkatalog
Sie erhalten einen detaillierten Report mit Priorisierung, Empfehlungen und Best Practices. - Nachbereitung und Absicherung
Auf Wunsch begleiten wir Sie auch bei der Umsetzung der Maßnahmen und dem Retest.
Lösung von Allgeier CyRis: Individuelle Penetrationstests für Unternehmen jeder Größe
Allgeier CyRis bietet umfassende Penetrationstests – speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten. Unsere Security-Experten kombinieren manuelle und automatisierte Tests, identifizieren Schwachstellen zuverlässig und liefern umsetzbare Empfehlungen. Mit über 100 durchgeführten Pentests jährlich und fundierter Erfahrung in unterschiedlichsten Branchen profitieren Sie von praxisnaher IT-Sicherheit auf höchstem Niveau.
Unsere Reports gehen dabei weit über technische Details hinaus: Sie erhalten ein ganzheitliches Bild Ihrer Sicherheitslage – auch für nicht-technische Entscheider verständlich aufbereitet.
Tipp: In Kombination mit einem Security Awareness Training oder Live Hacking erzielen Sie ein besonders hohes Sicherheitsniveau.
Fazit: Pentesting ist keine Kür – sondern Pflicht
Gerade für KMU ist die eigene IT-Security ein kritischer Erfolgsfaktor. Penetrationstests helfen dabei, Angriffsflächen zu minimieren, Sicherheitslücken zu schließen und das Vertrauen von Kunden und Partnern langfristig zu stärken. Wer sich frühzeitig vorbereitet, spart im Ernstfall Zeit, Geld – und Nerven. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch mit Allgeier CyRis. Gemeinsam analysieren wir Ihre Anforderungen und finden das passende Testverfahren für Ihr Unternehmen.
Darknet und Deepnet: Was (nicht nur) CISOs und CIOs wissen sollten
CISOs und IT-Verantwortliche stehen zunehmend unter Druck, Angriffswege proaktiv…
zu verstehen – dazu gehört auch ein Grundverständnis für die tieferen Ebenen des Internets. Wer das Darknet lediglich als kriminellen Umschlagplatz sieht, verkennt sein Potenzial für die Cyberabwehr. In diesem Beitrag erfahren Sie, worin sich Deepnet und Darknet unterscheiden, wie sie von Kriminellen genutzt werden – und warum Unternehmen dort ebenfalls hinschauen sollten.
Clearnet, Deepnet und Darknet: Die unsichtbaren Ebenen des Internets
Das Internet gleicht einem Eisberg: Nur der kleinste Teil ist über klassische Suchmaschinen zugänglich.
Clearnet: Öffentlich zugängliche Websites, die indexiert und mit gängigen Browsern auffindbar sind.
Deepnet (Deep Web): Inhalte, die nicht indexiert sind – darunter interne Firmendatenbanken, geschützte Cloud-Speicher oder nicht gelistete Videostreams. Zugang erfolgt meist passwortgeschützt, aber ohne Spezialsoftware.
Darknet (Dark Web): Ein spezieller Teil des Deepnets, der nur über Anonymisierungsdienste wie Tor zugänglich ist. Inhalte sind nicht über normale Suchmaschinen auffindbar. Neben legitimer Nutzung für zensurfreie Kommunikation dient das Darknet auch als Marktplatz für illegale Aktivitäten – etwa Datenhandel, Ransomware-as-a-Service oder Botnetz-Miete.
Warum das Darknet auch für Unternehmen relevant ist
Cyberkriminelle nutzen das Darknet gezielt, um gestohlene Daten zu verkaufen, Angriffsziele auszutauschen oder Schwachstelleninformationen zu handeln.
Beispielhafte Risiken für Unternehmen:
- Verkauf von geleakten Zugangsdaten
- Zugang zu kompromittierten Netzwerken („Initial Access“)
- Austausch über aktuelle Exploits und Malware-Trends
- Angebot von Ransomware-Kits oder Phishing-Infrastrukturen
Studie: Laut Botiguard-Analyse 2023 fanden sich bei bis zu 60 % der untersuchten Unternehmen verwertbare Daten im Darknet – darunter auch zahlreiche deutsche Mittelständler.
Was CISOs & CIOs tun können – Bedrohungen frühzeitig erkennen
IT-Verantwortliche sollten das Darknet nicht nur aus technischer Sicht verstehen, sondern es aktiv in ihre Bedrohungsanalyse einbeziehen.
Mögliche Maßnahmen:
- Beobachtung aktueller Bedrohungsakteure und Leak-Quellen
- Abgleich eigener Unternehmensdaten mit Darknet-Funden
- Analyse illegaler Marktplätze nach Produkten/Dienstleistungen, die auf das eigene Geschäftsmodell zielen
- Bewertung der Risiken durch Insider-Leaks und Reputationsschäden
Praxisbeispiel: Darknet-Scouting verhindert Social-Engineering-Angriff
Ein Finanzdienstleister stellte bei einer gezielten Analyse im Darknet fest, dass interne Organigramme und eine veraltete Liste mit Login-Daten veröffentlicht worden waren. Daraufhin wurden präventiv alle betroffenen Accounts gesperrt und gezielte Awareness-Maßnahmen durchgeführt. Ein späterer Social-Engineering-Angriff mit Bezug auf die geleakten Daten konnte dadurch abgewehrt werden.
Lösung im Fokus: Wednesday Digital Signature – sicherer Versand vertraulicher Informationen
Ein Großteil der im Darknet zirkulierenden Informationen stammt aus kompromittierten E-Mails oder falsch konfigurierten Transfersystemen. Hier setzt Wednesday Digital Signature von Allgeier CyRis an:
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Manipulationssicherer Versand durch qualifizierte elektronische Signatur
- Absicherung geschäftskritischer E-Mail-Kommunikation
- Schutz vor Identitätsfälschung durch digitale Signaturprüfung
- DSGVO- und GoBD-konformer Rechnungsversand
Mit dieser Lösung schützen Unternehmen nicht nur ihre Kommunikation, sondern reduzieren gleichzeitig Kosten für Porto, Papier und Druck.
Checkliste: Sicher mit dem Darknet umgehen
- Verwenden Sie den Tor-Browser in Kombination mit einem VPN
- Nutzen Sie virtuelle Maschinen oder isolierte Endgeräte für Darknet-Analysen
- Laden Sie niemals Dateien aus dem Darknet herunter
- Verzichten Sie auf aktive Logins oder persönliche Informationen
- Deaktivieren Sie Java, Flash und ActiveX in allen Anwendungen
- Setzen Sie Endpoint-Security-Software mit Echtzeitschutz ein
- Implementieren Sie Monitoring zur Erkennung von Darknet-Leaks (z. B. über Threat-Intelligence-Anbieter)
Fazit: Das Darknet verstehen – statt es zu ignorieren
Das Darknet ist keine Bedrohung per se – sondern ein Ort, an dem Bedrohungen entstehen. Wer sich aus IT-Sicht mit seiner Struktur und seinen Risiken auseinandersetzt, schafft die Grundlage für vorausschauende Sicherheitsstrategien. Tools wie Wednesday Digital Signature helfen zudem, die eigenen digitalen Kommunikationswege abzusichern – bevor Daten dort landen, wo sie nicht hingehören.
Testen Sie Wednesday kostenlos oder lassen Sie sich in einer unverbindlichen Beratung zeigen, wie digitale Signaturen Ihre IT-Sicherheit stärken können.
Die 5 größten Irrtümer zur E-Mail-Sicherheit – und wie Sie Ihr Unternehmen schützen
E-Mail bleibt eines der wichtigsten Kommunikationsmittel im Unternehmen..
…und zugleich eines der größten Einfallstore für Cyberangriffe. Trotz jahrzehntelanger Nutzung bestehen hartnäckige Mythen über ihre Sicherheit. Dieser Beitrag klärt fünf der häufigsten Irrtümer auf und gibt IT-Verantwortlichen konkrete Handlungsempfehlungen für mehr Schutz im Arbeitsalltag.
E-Mail – Alltagswerkzeug mit hohem Risiko
Rund 330 Milliarden E-Mails wurden laut Statista im Jahr 2022 weltweit täglich verschickt – eine Zahl, die zeigt, wie zentral dieses Medium für Unternehmen und Organisationen ist. Doch je alltäglicher der Umgang, desto größer ist die Gefahr durch Nachlässigkeit. Laut dem BSI-Bericht 2023 bleiben Phishing und Social Engineering die häufigsten Einfallstore für erfolgreiche Angriffe – zumeist per E-Mail.
Irrtum 1: „Nur Anhänge sind gefährlich“
Realität: Auch HTML-E-Mails können beim bloßen Öffnen Schadcode ausführen – etwa über eingebettete Tracking-Pixel („Web Bugs“) oder manipulierten Quellcode.
Empfehlung: Deaktivieren Sie die HTML-Vorschau im Mail-Client. Nutzen Sie das Nur-Text-Format als Standard und aktivieren Sie HTML-Darstellungen nur bei verifizierten Absendern.
Irrtum 2: „Spam kann ich einfach abbestellen“
Realität: Ein Klick auf Abmeldelinks in Spam-Mails signalisiert dem Absender, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv ist – und führt oft zu noch mehr Spam oder gezielten Phishing-Angriffen.
Empfehlung: Verdächtige Mails sofort löschen, niemals antworten oder Links anklicken. Nutzen Sie Spam-Filter und eine Zweitadresse für Online-Anmeldungen.
Irrtum 3: „Ich erkenne den Absender – also ist die Mail echt“
Realität: Absenderadressen lassen sich leicht fälschen (Spoofing). Selbst scheinbar vertrauenswürdige Namen können manipuliert sein – besonders bei CEO-Fraud oder internen Angriffssimulationen.
Empfehlung: Immer den vollständigen Header prüfen. Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen oder Passwortabfragen ist Rücksprache über einen anderen Kanal Pflicht.
Irrtum 4: „Phishing erkennt man auf den ersten Blick“
Realität: Professionelle Phishing-Mails imitieren seriöse Unternehmen täuschend echt – inkl. Design, Absendernamen und persönlicher Ansprache. Fehlerfreie Sprache ist längst Standard.
Empfehlung: Niemals über Links in E-Mails einloggen. Bei Zweifeln URL manuell eingeben oder direkt auf der Website des Anbieters prüfen. Phishing-Versuche melden.
Irrtum 5: „Verschlüsselung ist optional“
Realität: Der Versand unverschlüsselter E-Mails mit personenbezogenen oder sensiblen Inhalten verstößt gegen die DSGVO – und kann teuer werden.
Empfehlung: Setzen Sie auf E-Mail-Verschlüsselung via Gateway oder S/MIME-Zertifikate – intern wie extern. So sichern Sie vertrauliche Informationen effektiv ab.
Praxisbeispiel: Phishing erfolgreich abgewehrt
Ein mittelständisches Logistikunternehmen erhielt eine täuschend echte E-Mail, die angeblich vom CFO stammte – mit der Bitte um eine dringende Zahlung. Dank eines Awareness-Trainings erkannten Mitarbeitende die verdächtige Formulierung und meldeten den Vorfall. Die Zahlung konnte verhindert werden.
Unsere Lösung: Layer8 – Security Awareness, die wirkt
Viele Cyberangriffe lassen sich nur deshalb erfolgreich durchführen, weil Mitarbeitende nicht ausreichend sensibilisiert sind. Mit Layer8, der modularen Schulungsplattform von Allgeier CyRis, trainieren Ihre Teams den sicheren Umgang mit E-Mails praxisnah und interaktiv:
- Interaktive E-Learnings: spielerisch aufbereitete Lerneinheiten – auch mobil verfügbar
- Phishing-Simulationen: realitätsnahe Testszenarien im Unternehmenskontext
- „Phishing melden“-Add-in: einfache Integration in Outlook zur direkten Gefahrenmeldung
- Zertifizierbare Trainingsnachweise: z. B. für ISO 27001 oder IT-Grundschutz
Checkliste: So machen Sie Ihre E-Mail-Kommunikation sicherer
- HTML-Anzeige in E-Mails deaktivieren
- Spam-Mails nicht öffnen oder beantworten
- Absenderadressen sorgfältig prüfen
- Mitarbeitende regelmäßig schulen
- Verschlüsselung für sensible Inhalte aktivieren
- Phishing-Mails konsequent melden
Fazit: Menschliche Schwachstellen minimieren
Die E-Mail bleibt ein zentrales Angriffsziel für Cyberkriminelle. Technische Schutzmaßnahmen sind wichtig – aber erst durch geschulte und sensibilisierte Mitarbeitende wird IT-Sicherheit ganzheitlich wirksam. Schließen Sie Ihre Sicherheitslücken dort, wo Firewalls an ihre Grenzen stoßen: beim Menschen.
Vereinbaren Sie eine unverbindliche Erstberatung oder testen Sie unsere Plattform Layer8 in einer kostenlosen Live-Demo.
Full Scope Security Audit: Wie sicher ist Ihr Unternehmen wirklich?
Wie gut ist Ihr Unternehmen wirklich gegen Cyberangriffe geschützt?
Warum ein ganzheitlicher Sicherheitscheck heute unverzichtbar ist
Die Bedrohungslage im Bereich Cyber-Security verschärft sich stetig: Laut aktuellem BSI-Lagebericht ist die Zahl der gemeldeten IT-Sicherheitsvorfälle im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen geraten zunehmend ins Visier professioneller Angreifer – meist über Schwachstellen, die intern gar nicht als kritisch wahrgenommen werden.
Ein Full Scope Security Audit deckt genau diese blinden Flecken auf. Es liefert Ihnen eine umfassende Standortbestimmung Ihrer Sicherheitslage – inklusive der Bereiche, die in klassischen Penetrationstests oft außen vor bleiben.
Was wird geprüft? – Der Audit-Ansatz im Überblick
Unsere Sicherheitsberater analysieren Ihr Unternehmen in Anlehnung an ISO 27001 und den IT-Grundschutz des BSI – strukturiert, umfassend und individuell zugeschnitten. Dabei werden drei zentrale Bereiche beleuchtet:
Organisatorische und physische Sicherheit
- Gibt es klare Verantwortlichkeiten für IT-Sicherheit?
- Ist die Zutrittskontrolle zu IT-gestützten Bereichen geregelt?
- Funktioniert die Eskalation bei Sicherheitsvorfällen?
Prozesse und Richtlinien
- Sind IT-Richtlinien dokumentiert, aktuell und durchgängig umgesetzt?
- Werden IT-Systeme gemäß definierter Vorgaben betrieben und gewartet?
- Wie werden Benutzerrechte verwaltet und dokumentiert?
Technische Schutzmaßnahmen
- Wie gut ist Ihr Netzwerksegmentierungskonzept?
- Werden mobile Geräte sicher eingebunden?
- Gibt es ein funktionierendes Patch- und Schwachstellenmanagement?
Das Ergebnis: Sie erhalten eine detaillierte Übersicht Ihrer aktuellen Sicherheitslage – inklusive identifizierter Schwachstellen und konkreter Empfehlungen zur Behebung.
Praxisbeispiel: Schwachstelle in der Eskalationskette eines Logistikunternehmens
Ein mittelständisches Logistikunternehmen beauftragte Allgeier CyRis mit einem Full Scope Security Audit. Neben technischen Lücken identifizierten unsere Berater ein gravierendes Problem: Es fehlte ein definierter Notfallprozess für Ransomware-Angriffe. Die IT-Abteilung hätte im Ernstfall nicht gewusst, wer informiert werden muss und wie die Geschäftskontinuität gesichert wird. Unsere Empfehlung: Einführung einer abgestuften Eskalationskette, ergänzt durch Notfallübungen und Awareness-Schulungen.
Auf Basis des Audits erhalten Sie einen priorisierten Maßnahmenkatalog – abgestimmt auf Ihre Unternehmensstruktur. Besonders kritische Schwachstellen werden hervorgehoben, um gezielt mit Sofortmaßnahmen reagieren zu können.
Checkliste: So bereiten Sie sich optimal auf das Audit vor
- IT-Sicherheitsverantwortliche und Fachabteilungen frühzeitig einbinden
- Bestehende Richtlinien und Prozesse zusammentragen
- Dokumentationen zur Netzwerkinfrastruktur, Berechtigungen und Notfallplänen vorbereiten
- Frühere Auditergebnisse oder externe Prüfberichte bereithalten
- Bereitschaft zur kritischen Selbstanalyse sicherstellen
Ergänzende Lösung: Active Cyber Defense Service von Allgeier CyRis
Viele Unternehmen entdecken im Audit nicht nur Schwächen, sondern erkennen auch, dass es an kontinuierlicher Bedrohungserkennung fehlt. Genau hier setzt unser Active Cyber Defense Service an: Er kombiniert moderne Angriffserkennung mit menschlicher Expertise und sorgt dafür, dass kritische Sicherheitsvorfälle nicht nur erkannt, sondern aktiv abgewehrt werden – rund um die Uhr.
Fazit: Nur wer das Ganze betrachtet, kann gezielt handeln
Ein ganzheitlicher Sicherheitscheck zeigt, wo wirklich Handlungsbedarf besteht – und bietet die Grundlage für wirksame Schutzmaßnahmen auf allen Ebenen. Der größte Vorteil? Sie gewinnen Klarheit und Kontrolle über Ihre gesamte Sicherheitslage.
Sie möchten wissen, wie es um die Sicherheit Ihres Unternehmens wirklich steht? Vereinbaren Sie jetzt eine unverbindliche Erstberatung mit unseren Experten. Gemeinsam klären wir, ob ein Full Scope Security Audit für Ihre Situation sinnvoll ist – und welche nächsten Schritte folgen sollten.
Threat Hunting: Warum aktive Bedrohungssuche für Unternehmen unverzichtbar ist
Cyberbedrohungen 2025: Angriffsmuster werden raffinierter…
Cyberkriminalität entwickelt sich rasant – in Quantität und Qualität. Laut dem BSI-Lagebericht 2024 sind besonders mittelständische Unternehmen zunehmend Ziel gezielter, komplexer Angriffe. Klassische Abwehrsysteme wie Firewalls, Antivirenprogramme oder Intrusion Detection Systems (IDS) reichen oft nicht mehr aus, da sie nur bekannte Muster erkennen.
Hinzu kommt: Moderne IT-Infrastrukturen sind dynamischer denn je – Cloud-Anbindungen, hybride Arbeitsplätze, IoT-Geräte und mobile Endpunkte schaffen eine Vielzahl potenzieller Einfallstore.
Umso wichtiger ist ein aktiver Sicherheitsansatz: Threat Hunting.
Was ist Threat Hunting?
Threat Hunting ist die proaktive, kontinuierliche Suche nach Bedrohungen innerhalb einer IT-Infrastruktur. Anders als klassische Sicherheitstools, die vor allem bekannte Angriffe blockieren, spürt Threat Hunting auch unbekannte, verdeckt agierende Angreifer auf – bevor diese Schaden anrichten können.
Im Fokus stehen dabei sogenannte Indicators of Compromise (IOCs) – also Anzeichen dafür, dass ein System möglicherweise kompromittiert wurde. Diese können sein:
- Auffällige Netzwerkverbindungen zu bekannten Command & Control Servern (C&C)
- Ungewöhnliche Nutzeraktivitäten außerhalb von Arbeitszeiten
- Abweichungen im Datenverkehr oder bei Zugriffsrechten
Moderne Lösungen nutzen Verhaltensanalysen und künstliche Intelligenz, um verdächtige Muster zu identifizieren – selbst wenn keine Signatur vorhanden ist.
Warum klassischer Schutz nicht mehr ausreicht
Laut einer Studie von IBM lag die durchschnittliche Zeit zur Erkennung eines Sicherheitsvorfalls 2023 bei 204 Tagen. Das bedeutet: Angreifer haben oft monatelang ungestörten Zugriff auf Netzwerke, bevor überhaupt Alarm geschlagen wird.
Threat Hunting schließt diese gefährliche Lücke, indem es aktiv nach genau diesen Spuren sucht – oft lange bevor eine traditionelle Lösung anschlägt.
Praxisbeispiel: Wie ein Threat-Hunting-Service Angreifer entlarvte
Ein mittelständischer IT-Dienstleister bemerkte keine Auffälligkeiten in seiner Security-Umgebung. Erst durch einen Threat-Hunting-Einsatz stellte sich heraus, dass sich ein Angreifer bereits über Wochen lateral im Netzwerk bewegt hatte – über kompromittierte Zugangsdaten eines Technikers.
Durch den Einsatz eines Managed Threat Hunting Services konnte der Angreifer identifiziert und isoliert werden, bevor es zum Datenabfluss kam.
Schritt-für-Schritt erklärt: So funktioniert Threat Hunting im Unternehmen
- Daten sammeln: Logdaten, Netzwerkverkehr und Endpunktinformationen werden zentral analysiert
- Anomalien erkennen: KI-gestützte Analysen suchen nach Abweichungen vom Normalverhalten
- Hypothesen bilden: Bedrohungsszenarien werden durch Security-Analysten systematisch überprüft
- Maßnahmen einleiten: Bei Bestätigung informiert das Response-Team über Risiken und gibt Empfehlungen
- Lücken schließen: Technische Schwachstellen und Prozesse werden entsprechend angepasst
Die Lösung von Allgeier CyRis: Active Cyber Defense Service
Mit dem Active Cyber Defense Service bietet Allgeier CyRis ein rund um die Uhr aktives Monitoring inklusive Threat Hunting – als Managed Service, ohne internen Aufwand.
Das erfahrene CyRis-Security-Team übernimmt:
- die kontinuierliche Überwachung Ihrer Systeme
- das proaktive Aufspüren von Anomalien und Angriffsversuchen
- die sofortige Alarmierung bei Sicherheitsvorfällen
Durch die Integration in bestehende IT-Umgebungen kann der Service schnell aktiviert werden – ideal für Unternehmen, die keine eigenen SOC-Ressourcen aufbauen möchten.
Fazit: Bedrohungssuche statt Reaktion – handeln, bevor Schaden entsteht
Threat Hunting ist ein essenzieller Baustein moderner Cyberabwehr. Es schließt die Lücken klassischer Schutzmechanismen, erkennt unentdeckte Angriffe und verschafft Ihnen echte Handlungsfähigkeit. Mit einem erfahrenen Partner wie Allgeier CyRis können Unternehmen aller Größen ihr IT-Sicherheitsniveau auf Enterprise-Level heben – ohne riesige Budgets.
Jetzt handeln: Ist Ihre IT schon auf Angriffe vorbereitet?
Vorsicht, Passwort-Diebstahl! Wie Hacker Zugang zu Ihren Daten erhalten
Ob E-Mail, Cloud-Service oder Online-Banking: Der Zugriff auf…
Ob E-Mail, Cloud-Service oder Online-Banking: Der Zugriff auf sensible Informationen wird meist durch Passwörter geschützt. Doch viele Nutzer unterschätzen die Risiken eines schwachen Passworts – und Cyberkriminelle wissen das gezielt auszunutzen.
Ein kompromittiertes Passwort kann gravierende Folgen haben: gestohlene Daten, finanzielle Verluste oder die vollständige Übernahme eines Accounts. Laut BSI gehören einfache Zahlenfolgen wie „123456“ oder persönliche Begriffe wie Namen und Geburtsdaten immer noch zu den meistgenutzten Passwörtern – ein leichtes Spiel für Angreifer.
So stehlen Hacker Ihr Passwort – typische Angriffswege im Überblick
- Erraten von Passwörtern: Viele User wählen Passwörter mit persönlichen Bezügen, z. B. den Namen des Haustiers oder das eigene Geburtsdatum. Diese lassen sich durch einfache Recherche oder Versuch-und-Irrtum-Methoden leicht knacken.
- Diebstahl durch unsichere Speicherung: Wer Passwörter unverschlüsselt in Excel-Dateien oder Notizbüchern ablegt, öffnet Angreifern Tür und Tor. Insbesondere bei gemeinsam genutzten oder ungeschützten Endgeräten ist dies ein massives Risiko.
- Wörterbuch-Angriffe: Bei dieser Methode durchsuchen Angreifer automatisiert eine Liste häufig verwendeter Begriffe. Gerade schwache oder häufig genutzte Passwörter lassen sich so binnen Sekunden ermitteln.
- Brute-Force-Angriffe: Hierbei werden Millionen möglicher Zeichenkombinationen durchprobiert, bis das richtige Passwort gefunden ist. Moderne Systeme schaffen dies in Sekunden – je kürzer und simpler das Passwort, desto schneller der Erfolg.
- Sniffing und Keylogger: Angreifer schleusen Tools ein, die Tastatureingaben aufzeichnen oder Datenströme im Netzwerk mitlesen. So gelangen sie direkt an eingegebene Zugangsdaten.
- Social Engineering: Oft reicht ein Anruf oder eine gefälschte E-Mail („Ihr Konto wurde gesperrt…“), um einen Mitarbeitenden zur Preisgabe des Passworts zu verleiten – besonders bei Zeitdruck und vermeintlicher Dringlichkeit.
Viele dieser Methoden werden in Kombination eingesetzt – für maximalen Erfolg.
Starke Passwörter im Unternehmen: Maßnahmen für mehr Sicherheit
Passwort-Richtlinien etablieren
Unternehmen sollten verbindliche Regeln für die Vergabe und Verwaltung von Passwörtern einführen – am besten integriert in die bestehenden IT-Sicherheitsrichtlinien. Wichtig ist dabei:
- Schwache Passwörter werden automatisch blockiert
- Passwortwiederverwendung wird unterbunden
- Passwörter verfallen nach einem festen Zeitraum (z.B. 90 Tage)
- Speichern oder Versenden von Passwörtern im Klartext ist untersagt
Sichere Passwortverwaltung ermöglichen
Technische und organisatorische Maßnahmen helfen, Passwortsicherheit durchzusetzen:
- Accounts nach mehreren Fehlversuchen automatisch sperren
- Audits zur Passwortqualität durchführen
- Mitarbeitende regelmäßig sensibilisieren (z. B. durch Schulungen oder Awareness-Kampagnen)
- Verantwortlichkeiten definieren (z. B. einen Datenschutz- oder Security-Beauftragten benennen)

Unsere Empfehlung: Passwortsicherheit mit EMILY von Allgeier CyRis
Mit EMILY bietet Allgeier CyRis eine intelligente Lösung für modernes, sicheres und benutzerfreundliches Passwortmanagement.
Ihre Vorteile:
- Automatische Generierung sicherer Passwörter
- Einhaltung unternehmensweiter Passwortregeln
- Zentralisierte Verwaltung mit rollenbasierten Zugriffsrechten
- Schutz vor unbefugtem Zugriff und Passwort-Wildwuchs
- Zeitersparnis für IT-Abteilungen und Mitarbeitende
Damit erfüllen Sie auch Anforderungen aus dem BSI-Grundschutz (z. B. Maßnahme 4.1 zum Passwortschutz) – ohne Mehraufwand im Alltag.
Checkliste: So gestalten Sie starke Passwörter
- Nutzen Sie keine persönlichen Daten wie Namen, Geburtsdaten oder Wohnorte
- Verwenden Sie mindestens 12 Zeichen mit Zahlen, Groß-/Kleinbuchstaben und Sonderzeichen
- Bilden Sie sichere Passwörter durch Eselsbrücken (zB. „Heute ist mein 1. Arbeitstag!“ = Hism1.A!)
- Verwenden Sie für jeden Dienst ein eigenes Passwort – keine Wiederverwendung!
- Aktivieren Sie, womöglich, Zwei-Faktor-Authentifizierung (z. B. per App oder Token)
- Ändern Sie Passwörter regelmäßig – z. B. alle 90 Tage
- Verwenden Sie Passwortmanager, um Passwörter sicher zu speichern und zu verwalten
Fazit: Passwortschutz ist Chefsache
Passwörter sind nach wie vor eines der wichtigsten Sicherheitsmerkmale – und zugleich eine der größten Schwachstellen. IT-Verantwortliche sollten deshalb nicht nur auf Schulungen und Richtlinien setzen, sondern technische Lösungen nutzen, die Mitarbeitenden den Alltag erleichtern und gleichzeitig für maximale Sicherheit sorgen.
Mit Tools wie EMILY und einer durchdachten Passwortstrategie schützen Sie Ihr Unternehmen vor Passwortdiebstahl – effektiv, nachhaltig und benutzerfreundlich.
Sie möchten prüfen, wie Sie Passwortschutz in Ihrem Unternehmen sicher und effizient umsetzen können? Unsere IT-Sicherheitsexperten beraten Sie gerne – unverbindlich und individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmt.
Pentest & Social Engineering: Wie Gartner KG ihre Cyber-Resilienz stärkt
Die Logistikbranche wird zur Hochrisikozone für Cyberangriffe…
Unternehmen wie die Gartner KG – einer der größten Logistiker Europas – sind sich der Gefahren bewusst und setzen auf proaktive IT-Sicherheitsstrategien. Im Rahmen eines umfangreichen Sicherheitsprojekts wurde gemeinsam mit Allgeier CyRis ein praxisnaher Sicherheitscheck durchgeführt.
Warum Cyber-Sicherheit in der Logistik so kritisch ist
Die zunehmende Vernetzung entlang der Lieferkette bringt nicht nur Effizienzgewinne, sondern auch neue Schwachstellen mit sich. Laut BSI-Bericht 2024 zählen Supply-Chain-Angriffe inzwischen zu den häufigsten Bedrohungen. Angreifer zielen dabei gezielt auf Dienstleister, um über deren Schnittstellen in größere Netzwerke einzudringen.
Im Ernstfall bedeutet das:
- Produktionsausfälle durch blockierte Transportsysteme
- Imageschäden bei Kunden und Partnern
- Hohe Kosten durch Betriebsunterbrechungen und Wiederherstellung
Die Herausforderung bei Gartner KG
Als international agierendes Logistikunternehmen war sich die Gartner KG bewusst, dass Standardmaßnahmen nicht ausreichen. Ziel war es, die Abwehrfähigkeit der IT-Systeme realistisch zu testen – unter Berücksichtigung realer Angriffsszenarien und menschlicher Risikofaktoren.
Unsere Lösung: Kombination aus Greybox-Pentest & Social Engineering Audit
Gemeinsam mit Allgeier CyRis wurde ein maßgeschneiderter Greybox-Pentest durchgeführt. Dabei simulieren unsere Experten einen gezielten Angriff mit teilweisem Wissen über die Systemstruktur – ein realistisches Szenario, das Schwachstellen in der Tiefe sichtbar macht.
Zusätzlich erfolgte ein Social Engineering Audit: Über gefälschte E-Mails und Anrufe testeten wir die Reaktion der Mitarbeitenden auf potenzielle Angriffsversuche. Dabei zeigte sich: Selbst bei etablierten Sicherheitsrichtlinien kann menschliches Verhalten zur größten Schwachstelle werden.
Passende Lösung von Allgeier CyRis: Layer8 – Security Awareness, die wirkt
Um derartige Risiken langfristig zu minimieren, setzt Allgeier CyRis auf die Awareness-Plattform Layer8. Sie vereint interaktive Trainings, simulierte Phishing-Kampagnen und kontinuierliche Wissensüberprüfung – abgestimmt auf die jeweilige Branche und Unternehmensgröße.
Mit Layer8 lassen sich Sicherheitsrichtlinien nicht nur kommunizieren, sondern nachhaltig im Verhalten der Mitarbeitenden verankern.
Checkliste: So erhöhen Sie die Cyber-Resilienz Ihres Unternehmens
- Führen Sie regelmäßige Pentests unter realistischen Bedingungen durch (z. B. Greybox)
- Testen Sie gezielt das Sicherheitsverhalten Ihrer Mitarbeitenden
- Schulen Sie Ihre Teams regelmäßig mit modernen Awareness-Formaten
- Überprüfen Sie nicht nur Technik – auch Prozesse und Verhalten zählen
- Integrieren Sie eine kontinuierliche Sicherheitsüberwachung
Fazit: Nur wer testet, kann schützen
Der Fall Gartner KG zeigt: Selbst bei einem etablierten Sicherheitsniveau lohnt sich der Blick von außen. Durch gezielte Tests lassen sich nicht nur technische Schwachstellen aufdecken – auch das Sicherheitsbewusstsein der Belegschaft rückt in den Fokus. Allgeier CyRis bietet mit Lösungen wie Layer8 genau die richtige Mischung aus Technik, Methodik und Schulung, um Unternehmen ganzheitlich abzusichern.
Lassen Sie uns gemeinsam analysieren, wo Ihr Unternehmen aktuell steht – und wie Sie Ihre Sicherheitsstrategie stärken können
Frühzeitige Angriffserkennung: Warum CTL auf Active Cyber Defense setzt
Warum klassischer Schutz nicht mehr reicht…
Aktuelle Bedrohungslage fordert neue Sicherheitsstrategien
Cyberangriffe entwickeln sich stetig weiter – sowohl in ihrer Komplexität als auch in ihrer Häufigkeit. Laut BSI-Lagebericht 2024 wurde ein Anstieg neuartiger Angriffsmethoden festgestellt, die klassische Schutzmaßnahmen wie Firewalls oder Antivirenprogramme zunehmend umgehen. Besonders Web Application Firewalls (WAF) stehen im Fokus von Cyberkriminellen, die durch gezielte Taktiken deren Schutzwirkung aushebeln.
Für viele mittelständische Unternehmen bedeutet das: Die bisherigen Sicherheitsvorkehrungen reichen nicht mehr aus. Gefragt ist ein aktiver, intelligenter Ansatz zur kontinuierlichen Bedrohungserkennung – das sogenannte Cyber Threat Hunting.
Warum CTL Computertechnik Lang nicht länger zögerte
Das IT-Systemhaus CTL Computertechnik Lang stand vor genau dieser Herausforderung: Ein Industriekunde war Ziel eines gezielten Angriffs. Die vorhandenen Sicherheitslösungen erkannten den Vorfall nicht rechtzeitig – es bestand dringender Handlungsbedarf.
Im Zuge der Lösungsrecherche prüfte CTL verschiedene Anbieter. Schnell fiel die Wahl auf den Active Cyber Defense (ACD)-Service von Allgeier CyRis – eine Entscheidung, die das Unternehmen bis heute überzeugt.
Was leistet der Active Cyber Defense Service?
Der ACD-Service von Allgeier CyRis ist eine Managed Threat Detection & Response-Lösung, die rund um die Uhr Bedrohungen im Unternehmensnetzwerk identifiziert – proaktiv, automatisiert und durch menschliche Expertise ergänzt. Die Vorteile für Unternehmen:
Externe SOC-Analysten überwachen kontinuierlich alle sicherheitsrelevanten Vorgänge
- Individuelle Safelisting-Phase zur Vermeidung von Fehlalarmen
- Volle Entlastung der internen IT-Abteilungen
- Schnelle Reaktionsfähigkeit bei sicherheitsrelevanten Ereignissen
- Transparente Lagebilder zur Entscheidungsunterstützung
Joachim Lang, Geschäftsführer von CTL, war so überzeugt, dass er nicht nur die Lösung seinen Kunden empfiehlt – sondern auch CTL selbst heute ACD-Kunde ist.
Fallbeispiel: Vom IT-Dienstleister zum Anwender
In einem konkreten Kundenprojekt musste CTL auf eine neue Angriffsmethode reagieren, die die Web Application Firewall des Unternehmens erfolgreich umgangen hatte. Ohne ACD wäre der Vorfall vermutlich unbemerkt geblieben. Das ACD-Team erkannte die Anomalie im Netzwerkverkehr frühzeitig, lieferte ein Lagebild und unterstützte bei der Umsetzung gezielter Gegenmaßnahmen.
Ergebnis: Der Angriff wurde rechtzeitig gestoppt – ohne Betriebsunterbrechung oder Datenabfluss.

Checkliste: Ist ACD für mein Unternehmen sinnvoll?
Viele Unternehmen erkennen Sicherheitslücken leider erst im Ernstfall. Diese Checkliste hilft IT-Verantwortlichen, den eigenen Bedarf besser einzuschätzen:
- Unsere IT-Abteilung kann keine 24/7-Überwachung leisten
- Wir verfügen nicht über ein eigenes Security Operations Center (SOC)
- Die Zahl sicherheitsrelevanter Vorfälle hat in den letzten Monaten zugenommen
- Wir nutzen Systeme oder Anwendungen, die über das Internet erreichbar sind
- Die Wiederherstellung im Ernstfall wäre geschäftskritisch oder teuer
- Wir wollen aktiver statt nur reaktiv auf Bedrohungen reagieren
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt sich ein Blick auf eine Lösung wie den Active Cyber Defense Service.
So gelingt der Einstieg in Managed Threat Hunting
- Bedarf erkennen: Analysieren Sie Ihr aktuelles Sicherheitsniveau und interne Ressourcen.
- Anbieter vergleichen: Achten Sie auf Erfahrung, Reaktionszeiten und Transparenz.
- Implementierung starten: Lassen Sie eine initiale Analyse durchführen und ein individuelles Safelisting aufbauen.
- Monitoring aktivieren: Übergeben Sie die Überwachung an das externe SOC.
- Prozesse definieren: Legen Sie klare Kommunikationswege und Eskalationsstufen fest.
- Sicherheit steigern: Profitieren Sie von kontinuierlichem Schutz und sofortigem Incident Response.
Fazit: Active Cyber Defense als Zukunftsmodell für den Mittelstand
Die Angriffslandschaft verändert sich rasant. Klassische Schutzmechanismen reichen oft nicht mehr aus – insbesondere für mittelständische Unternehmen ohne große IT-Sicherheitsabteilungen. Der Active Cyber Defense Service von Allgeier CyRis schließt diese Lücke und macht Cyber Threat Hunting auch für kleinere Unternehmen zugänglich.
Lassen Sie sich unverbindlich zu den Möglichkeiten von Active Cyber Defense beraten. Gemeinsam identifizieren wir Sicherheitslücken und finden die passende Lösung für Ihre Anforderungen. Wenn Sie herausfinden möchten, ob ACD für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, bieten wir Ihnen eine kostenlose Erstberatung durch unsere Experten an.
Sechs bewährte Regeln für mehr E-Mail-Sicherheit in Unternehmen
E-Mails zählen weiterhin zu den größten Einfallstoren für Cyberangriffe.
Laut BSI ist Phishing eine der häufigsten Einfallsmethoden für Malware, Ransomware und Datendiebstahl. Umso wichtiger ist es, die eigene E-Mail-Kommunikation durch technische Schutzmechanismen und organisatorische Maßnahmen abzusichern. Im folgenden Beitrag erhalten Sie sechs bewährte Empfehlungen für mehr E-Mail-Sicherheit – praxisnah und direkt umsetzbar.
1. Plausibilitätscheck und E-Mail-Authentifizierung mit DKIM
Schon beim Empfang einer E-Mail sollte ein schneller Plausibilitätscheck erfolgen: Ist der Absender bekannt? Passt der Betreff zum Kontext? Wird ein Anhang erwartet? E-Mails mit unerwarteten Aufforderungen, Drohungen oder Zeitdruck sind typische Phishing-Versuche.
Technisch lässt sich die Absenderprüfung durch DKIM (DomainKeys Identified Mail) ergänzen. Dabei wird die E-Mail beim Versand mit einer digitalen Signatur versehen. Der empfangende Mailserver vergleicht diese Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel in der DNS-Zone. So kann die Authentizität der Nachricht bestätigt und Spoofing verhindert werden.
Zusätzlich sollte DMARC aktiviert werden, um zu definieren, wie mit nicht authentifizierten E-Mails umgegangen wird. In Kombination mit SPF (Sender Policy Framework) entsteht so ein robuster Schutz gegen gefälschte Absender.
2. Grundlegende E-Mail-Schutzmaßnahmen umsetzen
Eine sichere E-Mail-Nutzung beginnt mit der richtigen Konfiguration und starken Zugangsdaten. Folgende Maßnahmen sollten Standard sein:
- Verschlüsselte Verbindung zum Postfach (HTTPS)
- Verzicht auf HTML-Mails und externe Inhalte wie Bilder
- Verwendung starker Passwörter und Aktivierung der Multi-Faktor-Authentifizierung
- Regelmäßige Prüfung und Entfernung veralteter E-Mail-Konten
3. System- und Software-Updates konsequent durchführen
Auch bei gut geschützten E-Mails können Sicherheitslücken in Betriebssystemen oder Anwendungen ausgenutzt werden. Ein wirksames Patch-Management ist daher unverzichtbar:
- Sicherheitsupdates regelmäßig installieren
- Auto-Update-Funktion in Anwendungen aktivieren
- Nur vertrauenswürdige Quellen für Downloads nutzen
Viele Schwachstellen werden erst nach Ausnutzung durch Angreifer bekannt. Daher sollte kein Update aufgeschoben werden – die Gefahr ist real.
4. Serverkonfigurationen professionell absichern
Die Konfiguration Ihrer E-Mail-Server ist entscheidend für die Vertrauenswürdigkeit Ihrer Nachrichten. Achten Sie insbesondere auf:
- Korrekte Einrichtung des SPF-Records
- Limitierung von Anfragen zur Benutzerprüfung (SMTP Enumeration)
- Verwendung von SSL-Zertifikaten statt selbstsignierter Zertifikate
Selbstsignierte Zertifikate führen häufig zu Warnmeldungen und können das Vertrauen Ihrer Kommunikationspartner untergraben.
5. E-Mails effektiv verschlüsseln
Unverschlüsselte E-Mails sind wie Postkarten: einfach abfangbar. Um DSGVO-konform und sicher zu kommunizieren, empfehlen sich folgende Verschlüsselungsverfahren:
- TLS zur Transportverschlüsselung zwischen Mailservern
- S/MIME oder PGP für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Asymmetrische Verschlüsselung für sensible Daten
Welche Methode die passende ist, hängt vom jeweiligen Einsatzzweck und der Empfängerstruktur ab. Grundsätzlich sollte TLS immer als Mindeststandard gelten.
6. Absender durch digitale Signatur verifizieren
Neben der Verschlüsselung ist die digitale Signatur ein zentraler Baustein der E-Mail-Sicherheit. Sie gewährleistet:
- Nachweis der Herkunft der E-Mail
- Unveränderlichkeit des Inhalts
- Erhöhtes Vertrauen beim Empfänger
Hierfür empfiehlt sich der Einsatz von vertrauenswürdigen Software-Zertifikaten, wie sie Allgeier CyRis zur Verfügung stellt.

Unsere Lösung: Software-Zertifikate für sichere E-Mail-Kommunikation
Mit den Software-Zertifikaten von Allgeier CyRis lassen sich E-Mails einfach und rechtssicher signieren oder verschlüsseln. Unternehmen können damit DSGVO-Anforderungen erfüllen, die Kommunikation absichern und das Vertrauen ihrer Partner stärken.
Highlights:
- Zertifikate von vertrauenswürdigen Certificate Authorities (CA)
- Kompatibel mit gängigen Mailclients
- Ideal für rechtsverbindliche Kommunikation
Checkliste: E-Mail-Sicherheit in sechs Schritten
- DKIM, SPF und DMARC korrekt konfigurieren
- HTTPS, starke Passwörter und MFA nutzen
- Systeme und Mailserver regelmäßig patchen
- SSL-Zertifikate von offiziellen Stellen verwenden
- TLS und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einsetzen
- E-Mails digital signieren mit Software-Zertifikaten
Fazit: E-Mail-Sicherheit beginnt mit klaren Regeln
E-Mail-basierte Angriffe sind vielfältig, täglich und oft erfolgreich. Die hier vorgestellten Regeln helfen IT-Verantwortlichen, die gröbsten Schwachstellen systematisch zu beseitigen. In Kombination mit technischer Härte, guter Konfiguration und Benutzer-Sensibilisierung erreichen Unternehmen ein deutlich höheres Sicherheitsniveau.
Sie möchten Ihre E-Mail-Kommunikation technisch und rechtlich absichern? Unsere IT-Sicherheitsexperten beraten Sie gerne zu Software-Zertifikaten, sicheren E-Mail-Gateways und individuellen Schutzkonzepten.
Wie FORUM Media mit MDR seine Sicherheitsstrategie neu ausrichtete
Vom Angriff zur proaktiven Abwehr mit Managed Detection and Response…
Cyberangriffe als neue Normalität – Unternehmen müssen reagieren
Cyberangriffe gehören laut dem aktuellen BSI-Lagebericht 2024 zu den größten Risiken für Unternehmen in Deutschland. Besonders perfide sind Phishing-Attacken, die gezielt auf Mitarbeitende zielen und sich leicht als interne Kommunikation tarnen. Immer häufiger gelingt es Angreifern, darüber initiale Zugänge zu IT-Systemen zu erschleichen – mit massiven Folgen für Betrieb, Datenintegrität und Reputation.
So auch im Fall der FORUM Media Group, bei der ein Tochterunternehmen Opfer eines erfolgreichen Phishing-Angriffs wurde. Die Kompromittierung führte zu einem erheblichen finanziellen Schaden und legte kritische Systeme lahm.
Rückblick: So lief der Angriff bei FORUM Media ab
Über eine täuschend echte E-Mail gelang es den Angreifern, Zugangsdaten abzugreifen und sich in das interne Netzwerk der Tochtergesellschaft einzuschleusen. Die Folge: Datenabflüsse, Systemmanipulationen und die vorübergehende Unterbrechung zentraler Geschäftsprozesse.
Für das IT-Team unter der Leitung von Stefan Kober (Head of System Administration) bedeutete das eine tagelange forensische Analyse, Systembereinigung und Wiederherstellung von Backups – unter immensem Zeitdruck.
Konsequenz: IT-Sicherheitsstrategie wurde neu gedacht
Der Vorfall war für FORUM Media ein Weckruf. Die Unternehmens-IT wurde umfassend überprüft. In einem mehrstufigen Prozess wurde die Sicherheitsarchitektur überarbeitet:
- Durchführung eines umfassenden Security Audits
- Einführung einer modernen EDR-Lösung (Endpoint Detection & Response)
- Evaluation und Auswahl eines Anbieters für Managed Detection and Response (MDR)
Nach einem Marktvergleich von über 20 Anbietern fiel die Wahl auf den Active Cyber Defense Service von Allgeier CyRis.
Warum sich FORUM Media für Allgeier CyRis entschied
Der Active Cyber Defense Service (ACD) von Allgeier CyRis überzeugte durch:
- Rund-um-die-Uhr Überwachung des gesamten Netzwerk-Traffics (24/7 Monitoring)
- Einsatz von Cyber Threat Hunting, also der aktiven Jagd nach Bedrohungen in Echtzeit
- Geringer Implementierungsaufwand, ideal für mittelständische Strukturen
- Schnelle Reaktionszeiten durch ein spezialisiertes Incident-Response-Team
Durch diese Kombination konnte FORUM Media die Transparenz im Netzwerk deutlich steigern und die Zeit bis zur Erkennung zukünftiger Vorfälle drastisch verkürzen.
Was IT-Verantwortliche aus diesem Fall lernen können
Aus dem Angriff auf FORUM Media lassen sich wichtige Lehren für andere Unternehmen ableiten:
- Phishing bleibt eines der größten Einfallstore. Schulungen und technische Schutzmaßnahmen müssen Hand in Hand gehen.
- Nur reaktive Maßnahmen reichen nicht mehr aus. Es braucht aktive Erkennungsmethoden wie Threat Hunting.
- Ein MDR-Service entlastet interne Teams und bringt wertvolles Expertenwissen ins Unternehmen.
- Schnelligkeit zählt. Je früher ein Angriff erkannt wird, desto geringer ist der Schaden.
Checkliste: So machen Sie Ihre IT fit gegen moderne Angriffe
- Schwachstellen identifizieren: Führen Sie regelmäßige Security Audits durch – idealerweise mit einem externen Partner.
- Angriffsfläche reduzieren: Härten Sie Endpunkte mit einer EDR-Lösung und schließen Sie bekannte Lücken.
- Angriffe frühzeitig erkennen: Setzen Sie auf MDR-Services mit aktivem Threat Hunting, wie den Active Cyber Defense Service.
- Mitarbeitende sensibilisieren: Schulen Sie regelmäßig zu Phishing, Social Engineering und sicheren Passwörtern.
- Notfallpläne testen: Simulieren Sie Angriffe (z. B. durch Penetrationstests oder Live-Hacking) und prüfen Sie Ihre Reaktionsfähigkeit.
Fazit: Proaktive Sicherheitsstrategien zahlen sich aus
Der Fall FORUM Media zeigt eindrücklich, wie entscheidend eine gut aufgestellte Sicherheitsarchitektur ist – insbesondere in Zeiten steigender Bedrohungslagen. Unternehmen, die in proaktive Maßnahmen wie MDR investieren, erhöhen nicht nur die Resilienz ihrer IT, sondern schützen langfristig auch ihren Geschäftserfolg.
Lassen Sie sich unverbindlich beraten – Allgeier CyRis bietet Ihnen einen kostenlosen Erst-Check Ihrer Sicherheitslage und zeigt, wie der Active Cyber Defense Service auch Ihr Unternehmen absichern kann.