8 Kriterien, um eine sichere Webseite zu erkennen – und wie Unternehmen sich umfassend schützen
Trotz modernster IT-Sicherheitslösungen bleiben Mitarbeitende ein beliebtes…
…Angriffziel. Gefälschte Webseiten, Phishing-Mails oder Fake-Shops sind dabei gängige Einfallstore. In der Hektik des Alltags genügt oft ein einziger Klick – und Schadsoftware ist im Netzwerk. Dieser Blogbeitrag zeigt, woran Sie eine sichere Webseite erkennen, wie Cyberkriminelle psychologisch vorgehen und mit welchen Maßnahmen sich Unternehmen wirksam schützen können.
Warum der Mensch die größte Schwachstelle bleibt
Auch wenn Unternehmen Firewalls, Virenscanner, Endpoint Protection und Intrusion-Detection-Systeme einsetzen: Social Engineering bleibt eine der effektivsten Angriffsformen. Cyberkriminelle nutzen gefälschte Webseiten, täuschend echte E-Mails oder manipulierte Links, um das Vertrauen von Mitarbeitenden auszunutzen. Einmal geklickt, gelangt Malware auf das System – und verschafft den Angreifern Zugriff auf Daten, Systeme und Passwörter. Häufig erkennen selbst technikaffine Nutzer gefälschte Inhalte nicht sofort.
8 Kriterien, um eine sichere Webseite zu erkennen
- URL sorgfältig prüfen: Kleine Unterschiede in der Schreibweise, z. B. www.postbamk.de statt www.postbank.de, deuten auf Phishing-Seiten hin. Auch abweichende Domainendungen wie .de.com statt .de sind verdächtig.
- HTTPS prüfen: Eine verschlüsselte Verbindung ist Pflicht – zu erkennen am „https://“ in der Adresszeile. Aber: Auch Fake-Webseiten können über HTTPS verfügen. Nutzen Sie den Mouseover-Effekt, um das tatsächliche Linkziel zu prüfen.
- Datenschutzrichtlinie vorhanden: Fehlt diese vollständig oder ist sie in einer anderen Sprache als der Website verfasst, ist Vorsicht geboten. Gleiches gilt für ein fehlendes Impressum oder unrealistische Kundenbewertungen.
- Vertrauenssiegel verifizieren: Trusted Shops, TÜV-Zertifikate oder ähnliche Siegel sollten anklickbar und auf die vergebende Stelle zurückzuführen sein. Ist das Siegel nur ein Bild, könnte es gefälscht sein.
- Call-to-Action-Buttons prüfen: Buttons wie „Jetzt kaufen“ oder „zahlungspflichtig bestellen“ sind Pflicht. Fehlt diese Kennzeichnung, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen unseriösen Shop.
- Browsereinstellungen nutzen: Skripte deaktivieren, Cookies einschränken und Phishing-Schutz aktivieren erhöht die Sicherheit. Seiten, die trotzdem korrekt angezeigt werden, sind in der Regel vertrauenswürdiger.
- Tools wie Google Safe Browsing nutzen: Mit wenigen Klicks lässt sich prüfen, ob eine Website als unsicher eingestuft wird.
- Im Zweifel: Kontaktaufnahme: Seriöse Anbieter verfügen über ein vollständiges Impressum und eine erreichbare Kundenhotline. Reagiert der Anbieter nicht oder wirkt unseriös – besser Abstand nehmen.
Technischer Schutz: So sichern Unternehmen ihre Netzwerke ab
- Basisschutz etablieren: Firewalls, AV-Lösungen, regelmäßige Software-Updates und konsequentes Patch-Management bilden die Grundlage jeder IT-Sicherheitsstrategie.
- Schwachstellen erkennen: Ergänzen Sie Ihre Maßnahmen durch regelmäßige Schwachstellenscans und Penetrationstests. Letztere simulieren reale Angriffe und zeigen auf, wo Risiken bestehen – noch bevor ein echter Angreifer sie ausnutzt.
- Security Awareness erhöhen: Social Engineering Audits prüfen, wie anfällig Ihre Mitarbeitenden für Manipulationen sind – und sensibilisieren gleichzeitig für IT-Risiken im Alltag.
- Incident Response Readiness (IR Readiness): Entwickeln Sie Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten für den Ernstfall. So reagieren Sie im Fall eines Angriffs strukturiert und vermeiden unnötige Ausfallzeiten.
Frühzeitige Angriffserkennung mit Active Cyber Defense von Allgeier CyRis
Der Active Cyber Defense Service von Allgeier CyRis bietet eine leistungsstarke „Managed Detection and Response“-Lösung. Unser Security-Team überwacht Ihr Unternehmensnetzwerk rund um die Uhr und erkennt verdächtige Aktivitäten frühzeitig – bevor Schaden entsteht.
Ihre Vorteile:
- 24/7-Monitoring durch erfahrene Security-Analysten
- Automatisierte Erkennung von Angriffsaktivitäten und C2-Kommunikation
- Handlungsempfehlungen im Ernstfall
- Keine eigene SIEM/SOC-Infrastruktur notwendig
- Ob Desktop-PC, Mobile Device oder IoT-System – ACD schützt alle Geräte im Netzwerk.
Checkliste: So schützen Sie Ihr Unternehmen vor gefälschten Webseiten
- Sensibilisieren Sie Mitarbeitende für Phishing, Fake-Shops und Social Engineering
- Prüfen Sie verdächtige Webseiten mit Tools wie Google Safe Browsing
- Nutzen Sie vertrauenswürdige Software aus definierten Quellen
- Führen Sie regelmäßige Schwachstellenscans und Penetrationstests durch
- Etablieren Sie eine strukturierte Incident-Response-Strategie
- Setzen Sie auf MDR-Services wie Active Cyber Defense
Fazit: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser
Gefälschte Webseiten bleiben ein zentraler Angriffsvektor. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen ihre Mitarbeitenden sensibilisieren und technische Schutzmaßnahmen lückenlos umsetzen. Wer zusätzlich auf professionelle Audits, Incident Readiness und aktive Bedrohungserkennung setzt, reduziert das Risiko signifikant. Mit dem Active Cyber Defense Service bietet Allgeier CyRis einen etablierten MDR-Service, der Cyberbedrohungen erkennt, bevor sie zum Problem werden.
